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Oktober

2016

Unsere Empfehlungen für einen unbeschwerlichen Winter

Viele Autofahrer fürchten den Winter mit seinen Tücken.  Die Strassen sind eisig und man kommt immer zu spät zur Arbeit, weil man sich mit den vereisten Fensterscheiben abrackert. Hier haben wir einige Tipps für Sie, wie Sie sich in den kalten Tagen etwas angenehmer organisieren können.

1. Gute Winterreifen

Doppelter Bremsweg mit Sommerreifen im Winter

Gute Winterreifen sind für eine sichere Autofahrt im Winter das A und O. Bereits ab Temperaturen von 5°C abwärts haften Winterreifen viel besser als Sommerreifen. Somit sollten diese nicht erst bei Schnee montiert werden, sondern bereits bei Kälte, Nässe und Glätte. Sommerreifen sind für die Fahrt bei tiefen Temperaturen und winterlichen Verhältnissen gänzlich ungeeignet. Dies kommt von der unterschiedlichen Gummibeschichtung, die bei den Sommerreifen bei kalten Temperaturen schnell hart und unelastisch werden, sodass der Halt auf der Strasse darunter leidet. Die Folge davon ist, dass sich der Bremsweg mit Sommerreifen auf Schnee verdoppelt.

Die Faustregel zur Montage von Winterreifen lautet "von O bis O" - von Oktober bis Ostern.

Busse bei Unfällen mit Sommerreifen

Winterreifen sind in der Schweiz gesetzlich zwar nicht vorgeschrieben. Dennoch kann man eine satte Busse erhalten, wenn man infolge ungenügender Bereifung einen Unfall verursacht. Begründet wird dies wegen Grobfahrlässigkeit oder Benutzen eines nicht betriebssicheren Fahrzeuges. Auch in Versicherungsfällen muss je nach Umständen mit einer Kürzung oder Rückforderung der Versicherungsleistungen gerechnet werden. Bereits ohne einen Unfall zu verursachen, kann man wegen Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer gebüsst werden.

Sicherheitsvorgaben bei Winterreifen

Wichtig ist, dass die Winterreifen noch mindestens 4 mm Profiltiefe aufweisen. Ist dies nicht der Fall, verlieren die Reifen ihre typischen Wintereigenschaften wie einen kürzeren Bremsweg, mehr Halt und besseren Aquaplaning-Schutz.

Des Weiteren sollten die Winterreifen nicht älter als 8-10 Jahre sein. Bei älteren Pneus wird der Gummi hart und spröde, sodass der Bremsweg unter Umständen wiederum verlängert wird.

Echte Winterreifen statt Allwetterreifen

Von Allwetterreifen im Winter raten wir gänzlich ab. Es handelt sich dabei nicht um die gleiche Gummibeschichtung wie bei Winterreifen, sodass nicht die selben Vorteile und die selbe Sicherheit gewährleistet ist.

2. Geschwindigkeit an den Strassenverhältnissen anpassen und mehr Zeit einrechnen

Wer sich im Winter auf der Strasse aufhält, sollte unbedingt die Geschwindigkeit den gegenwärtigen Strassenverhältnissen anpassen. Das heisst, dass man auf der Autobahn oder auf der Hauptstrasse nicht dazu verpflichtet ist, mindestens die angegebene Geschwindigkeit auf den Geschwindigkeitstafeln einzuhalten. Im Gegenteil: Ist die Sicht schlecht oder die Strasse voller Schnee und vereist, sollte man das Tempo enorm drosseln, um auf der sicheren Seite zu sein. Man muss beachten, dass bei solchen Verhältnissen der Bremsweg unter Umständen viel länger ist und Rutschgefahr besteht.

Sich den Stassenverhältnissen anpassen, heisst zudem, stets einen genügend grosser Abstand zum vorderen Fahrzeug einzuhalten.

Auch sollte man  am Morgen vor der Arbeit oder für die Fahrt zu einem anderen Termin unbedingt mehr Zeit einplanen. Dies daher, dass der Verkehr aufgrund der Strassenverhältnisse im Winter behindert werden kann und man selber gegebenenfalls die übliche Geschwindigkeit nicht fahren kann, weil es zu gefährlich wäre.

3. Fahrzeug komplett vom Schnee befreien

Wer sein Fahrzeug vor der Wegfahrt nicht komplett vom Schnee befreit hat, kann von der Polizei mit einer Busse bestraft werden. Sind nicht alle Scheiben vollständig vom Schnee befreit, wird die Sicht enorm beeinträchtigt. Zudem sollten alle Spiegel und Beleuchtungen vom Schnee befreit werden, um die Sicherheit nicht zu beeinträchtigen. Schneeklumpen auf dem Dach können während der Fahrt entweder einen selber beeinträchtigen, indem sie beispielsweise beim Bremsen nach vorne rutschen und die eigene Frontscheibe bedecken, oder aber andere Verkehrsteilnehmer behindern, wenn Stücke während der Fahr vom Dach rutschen und auf diese zufliegen.

4. Die richtigen Mittel und Geräte für vereiste Scheiben

Wer kennt das nicht: Man geht am Morgen aus dem Haus, möchte zur Arbeit fahren und dann sieht man, dass die Scheiben des Autos vollständig vereist sind. Mit anderen Worten: Mühseliges Scheibenkratzen, das nicht nur Energie sondern auch Zeit kostet. Hier haben wir einige Produkte für Sie, die Ihnen die Arbeit etwas angenehmer gestalten können.

Der Eiskratzer

Wer beim guten alten Eiskratzer bleiben möchte, findet heutzutage verschiedene Produkte auf dem Markt. Was bei vielen das Problem ist: Während dem Kratzen werden die Finger ganz eisig, weil es manchmal eine gewisse Zeit in der Kälte in Anspruch nehmen kann.

 

Unsere Empfehlung hierfür ist deshalb ein Eiskratzer, der dafür sorgt, dass ihre Hände schön warm bleiben. Dazu gibt es Modelle, die einen gefütterten Handschuh integriert haben:

Um nebst dem Scheibenkratzen zudem das Dach praktisch vom Schnee befreien zu können, sind auch Eisschaber mit kombiniertem Schneebesen und längenverstellbaren Teleskopstiel verfügbar:

Scheibenenteiser

Wer seine Scheiben auf eine schnellere Variante enteisen möchte, kann auch zu speziellen Mitteln greifen. Was auf keinen Fall gemacht werden darf, ist, die Eisschicht mit heissem Wasser zu entfernen. Dabei besteht nämlich die Gefahr, dass die Scheiben aufgrund des enormen Temperaturunterschiedes spalten und diese deshalb ersetzt werden müssten.

 

Eine sichere Variante stellt der Scheibenenteiser von SONAX dar. Das Enteisungsmittel kann ganz einfach auf die Eisflächen gespritzt werden und das Eis löst sich in wenigen Sekunden auf.

Was machen bei beschlagenen Scheiben?

Ein weiteres Problem, mit dem man während eisigen Temperaturen zu kämpfen hat, sind beschlagene Scheiben. Die einfachste Lösung hierzu ist, die Klimaanlage anzuschalten und einen Moment zu warten, bis die Sicht wieder frei wird. Das heisst, die Klimaanlage erfüllt nicht nur im Sommer an heissen Tagen, sondern auch im Winter ihren Zweck. Tatsächlich sollte man die Klimaanlage im Winter des öfteren kurz laufen lassen, weil sie nebst der Temperaturanpassung auch dazu da ist, Feuchtigkeit zu entziehen.

Eine andere Möglichkeit bietet beispielsweise der Anti-Beschlag-Spray von SONAX. Dieser Spray ist ganz einfach auf die Scheiben aufzutragen, woraufhin ein unsichtbarer Schutzfilm das Beschlagen der Scheiben vermindert.

5. Türgummi und Türschlösser gegen die Kälte behandeln

Wo eisige Kälte herrscht, sind angefrorene Türen und gefrorene Türschlosser meist nicht weit. Daher sollten alle Türgummis als Schutz davor mit Silikon eingestrichen und Türschlösser mit einem entsprechenden Türschloss-Enteiser behandelt werden. Dies kann man selber machen oder einen Profi fragen.

Als geeignete Produkte empfehlen wir folgende:

Was bezüglich Autochemie zudem beachtet werden sollte, ist, dass extra Scheibenwasser für den Winter aufgefüllt wird. Solche Mittel sind nämlich speziell auf Kälte ausgelegt und gefrieren somit nicht.

6. Wintercheck bei einem Profi durchführen lassen

Um auf Nummer Sicher zu gehen, bieten viele Garagen einen Wintercheck an, bei dem Ihr Fahrzeug auf die Wintertauglichkeit geprüft wird. Auch die Garage/Velos-Motos Allemann bietet diese Dienstleistung an, welche folgendes umfasst:

  • Batterietest
  • Pole einfetten
  • Frostschutz auf -40°C prüfen
  • Reifen kontrollieren
  • Scheibenwaschanlage und Wischblätter kontrollieren
  • Wintersolvent in der Waschanlage
  • Lichttest
  • Türgummis mit Silikon behandeln
  • Türschlösser und Türscharniere schmieren
  • Niveaukontrolle

Bei Interesse eines solchen Winterchecks können Sie sich gerne bei uns melden und einen Termin vereinbaren!

 

Tel.: 032 685 78 15

Besuchen Sie uns auch auf:

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Gebäude 333

Allmendweg 8

4528 Zuchwil

 

(Industrie Nord)

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Fax: 032 685 78 20

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